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Einladung zum öffentlichen Stammtisch Lausitzer Regiogeld

Veröffentlicht unter Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 14.Oktober 2010

?Am Do., 21.10.2010 um 18:30 Uhr führt der Lausitzer Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung e.V. seinen nächsten öffentlichen Stammtisch zum Thema Lausitzer – ein Regiogeld für Bürger und Unternehmer durch.

Dazu laden wir zu einer lockeren Gesprächsrunde nach Bad Muskau in das Kaffee König, Am Markt herzlich ein.

Im September 2009 hatte sich der Lausitzer – Verein für regionale
Wirtschaftsentwicklung gegründet. In den letzten Monaten haben wir an unsere Idee bzw. Konzept für ein Regiogeld weiter gearbeitet und möchten dazu mit interessierten Bürgern und Unternehmern aus dem Norden des Landkreises Görlitz ins Gespräch kommen.

Unsere öffentlichen Stammtischrunden in verschiedenen Städten und Gemeinden sollen zu einer guten Tradition werden. Nur wer vor Ort ins Gespräch kommt, wird auch Erfahrungen sammeln und regionale Lösungsansätze anbieten können.

Veranstaltung am 16.03. in Bautzen

Veröffentlicht unter Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 12.März 2010

Mittelständische Unternehmer planen eine neue Form der Wirtschaftsförderung

Im September 2009 schlossen sich in Görlitz einige Unternehmer und Bürger zusammen, um ein gemeinsames Regionalgeld zu entwickeln. Durch das zusätzliche Zahlungsmittel soll die mittelständische Wirtschaft der Region gefördert werden. Die Initiatoren wollen die regionalen Umsätze stärken, womit hiesige Arbeitsplätze gesichert werden können. Eine öffentliche Veranstaltung der Initiative soll über die Vorteile des Konzeptes informieren und die ersten Teilnehmer in Bautzen gewinnen:

Kennen Sie den Lausitzer?
Vortrag und Diskussion am 16.03.10, um 19:00 Uhr
Hotel & Restaurant Residence Bautzen,Wilthener Straße 32, 02625 Bautzen
Nicht zuletzt ist ein Regionalgeld für Unternehmer ein kostengünstiges Marketing-Instrument. Aber die Region profitiert insgesamt, weil das Zahlungsmittel hier im Umlauf bleibt. Der Umwelt bleiben außerdem teilweise unnötige Transporte erspart.
Anwesend sind unter anderem der Vorsitzende des Vorstandes Harald Twupack, Stadtrat in Görlitz sowie Rechtsanwalt Arno Glauch als Ansprechpartner für Bautzen. Die Gäste des Abends erfahren, wie das Regiogeld funktioniert. Die Referenten lassen nach dem Vortrag keine Fragen unbeant­wortet. Der Eintritt ist frei.

VideoVortrag: Was bedeutet Peak Oil?

Veröffentlicht unter REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 25.November 2009

Regionale Wirtschaftskreisläufe sind in vielerlei Hinsicht nützlich, aber noch wird ihre Bedeutung unterschätzt. Ein Grund, warum Regionalität künftig eine noch größere Rolle spielen wird, ist in der Ressourcenfrage zu finden. Der folgende Vortrag soll deutlich machen, wie wichtig Erdöl für unsere heutige Wirtschaftsweise ist – aber Erdöl geht aus. Wie wollen wir künftig wirtschaften?

Bundespräsident Köhler: Regionale Wirtschaftskreisläufe wichtig!

Veröffentlicht unter Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 14.November 2009

In seinem Grußwort zur Übergabe der Erntekrone Ende September in Berlin sagte der deutsche Bundespräsident:

Erstens sind Lebensmittel keine Ware wie jede andere, sondern eben Lebensmittel, deren Grund- und Notbedarf möglichst aus heimischem Anbau gedeckt werden sollte. Zweitens sind, wenn man alle externen Kosten für Umwelt und Verkehr ehrlich einrechnet, regionale Wirtschaftskreisläufe und Lebensmittelerzeugung oft preisgünstiger als ein Anbau in der Ferne und der Transport über sieben Meere. Drittens erleichtert eine bäuerliche statt einer industriellen Landwirtschaft den behutsameren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen.

Regionale Wirtschaftskreisläufe ermöglichen nicht nur kurze Transportwege, sondern sie erlauben auch größeren Einblick und größeren Einfluss auf die Produktionsmethoden. Nachhaltiges Wirtschaften der Zukunft wird deshalb immer stärker von regionalen Strukturen getragen werden. Wir begrüßen deshalb die Aussage des Bundespräsidenten und fassen sie als Aufforderung auf, unsere Aktivitäten zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe fortzusetzen.

Alle Unternehmen und Endverbraucher in der Lausitz fordern wir deshalb auf: Unterstützen Sie unser Vorhaben eines Regiogeldes für die Lausitz. Werden Sie Vereinsmitglied, tragen Sie sich auf unserer Interessentenliste ein oder kommen Sie zu unseren Veranstaltungen und mit uns ins Gespräch!

Konzept Lausitzer Regiogeld wird am Di., 17.11.09 in der NeisseGalerie vorgestellt

Veröffentlicht unter Lausitz,Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 10.November 2009

Im September hat sich der Lausitzer – Verein für regionale
Wirtschaftsentwicklung
gegründet. In den letzten Wochen haben wir an unserem Konzept für ein Lausitzer Regiogeld gearbeitet und möchten die Ergebnisse in einer ersten öffentlichen Veranstaltung vorstellen.

Mit unser Auftaktveranstaltung wollen wir nicht nur die Görlitzer für unsere Idee gewinnen, sondern für die gesamte Region werben, um Mitglieder und Multiplikatoren aus den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens zu gewinnen.

Weitere Veranstaltungen sind für Bautzen und Niesky geplant.

Mit dem Lausitzer möchten wir helfen, die Lebensgrundlage unserer Menschen zu sichern und regionale Wirtschaftsstrukturen mit einem zusätzlichen, regionalen Geld zu stärken.

Deshalb laden wir alle Interessierten am Di., 17.11.2009 um 19:00 Uhr in die NeisseGalerie Görlitz, Elisabethstraße 10/11 herzlich ein und freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Zur Kontaktaufnahme:

Lausitzer – Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung Nonnenstraße 5
02826 Görlitz

Für Rückfragen:
ten.reztisualnull@tsor.trebron
0351/4466069

ten.reztisualnull@kcapuwt.dlarah
03581/750880

Infos:
www.lausitzer.net

Görlitz: Lausitzer Regiogeld-Verein gegründet

Veröffentlicht unter Lausitz,Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 3.September 2009

In Görlitz hat sich am Mittwoch der Verein „Lausitzer – Verein für regionale Wirtschaftsentwicklung“ gegründet. Die 10 Gründungsmitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, ausgehend von Görlitz ein Regiogeld für die Lausitz zu entwickeln und umzusetzen. Vorbild sind die bekannten Regiogelder Chiemgauer und Urstromtaler, die seit 2003 bzw. 2004 im Bayern und in Sachsen-Anhalt eingesetzt werden.

Zum Vorsitzenden wurden Harald Twupack (Görlitz), zum Stellvertreter Thomas Hempel (Schlegel) und zum Schatzmeister Michael Kröger (Niesky) gewählt. Thomas Hempel bringt seine Erfahrungen aus Potsdam ein, wo er maßgeblich half, das dortige Regiogeld „Havelblüte“ aufzubauen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch Menschen aus Dresden, Bautzen, Bischofswerda und Rothenburg.

Der Verein bemüht sich ab sofort um aktive Mitglieder und Gespräche mit Vereinen, Gewerbetreibenden und Institutionen. Dazu ist eine erste öffentliche Veranstaltung im Oktober in Görlitz geplant. Die Gründer laden Interessierte aus allen Kommunen zur Kontaktaufnahme ein. Gemeinsam mit Zschopautaler, Elbtaler und dem Regiogeld-Verband wird sich der junge Verein bereits am Wochenende beim Tag der Sachsen in Mittweida präsentieren.

Die Satzung kann hier heruntergeladen werden.

Görlitz & Chiemgauer

Veröffentlicht unter Lausitz,Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 13.August 2009

In Görlitz gab es vergangenen Dienstag ein Vor-Gespräch zu einer angestrebten Vereinsgründung. Diese soll am 2. September stattfinden, Interessierte und künftige Mitglieder sind herzlich willkommen.

Noch zu besprechen ist, inwieweit das Projekt mit dem „Lausitzer“ zusammengeht. Derzeit sehen alle Signale so aus, daß dies der Fall sein wird: Dass also das Regionalgeld „Lausitzer“ sich von Görlitz aus auf den Weg machen wird. Natürlich sind andere Städte & Gemeinden herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und einzubringen.

Was das mit dem Regiogeld genau soll ist jetzt auch nochmal leicht verständlich anzuschauen – in einem neuen Filmchen über den Chiemgauer, das bislang erfolgreichste Regiogeld im deutschsprachigen Raum. Der Film geht 6 Minuten und ist produziert von der deutschenwelle.

Regionalgeld in Görlitz

Veröffentlicht unter Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 4.Juli 2009

In Görlitz gibt es derzeit intensivere Aktivitäten, um ein Regiogeld auf die Beine zu stellen. Rund um die Ideenbörse Görlitz haben sich Menschen gefunden, die das Thema spannend finden und an einer Umsetzung arbeiten möchten.

Da ich in den letzten Jahren schon hier und dort in der Lausitz Spuren zum Regiogeld hinterlassen habe, würde es mich freuen, wenn nun die Vernetzung zwischen den Menschen in der Region intensiver beginnt. Auch wenn es vielleicht letztlich kein ganzes Projekt für die Lausitz wird und vielleicht auch nicht „Lausitzer“ heißt, so wäre es gut zu wissen, daß mitten in der größen Finanzkrise seit der Weltwirtschaftskrise neue Strukturen zu wachsen beginnen. Ich selbst werde versuchen, mich sinnvoll einzubringen.

VideoVortrag & RIO III

Veröffentlicht unter Lausitzer,REGIO-Nachrichten von Norbert Rost am 26.Januar 2009

Ich habe einen Teil meines Regiogeld-Vortrages fürs Internet aufbereitet:

Er darf frei verbreitet werden. Der Code zum Einbetten in die eigene Internetseiten, die Vortragsfolien und der Text findet sich auf Regionalentwicklung.de.

Außerdem sei hiermit angekündigt, daß es Ende April das nächste RIO geben wird – das Treffen der Regiogeld-Initiativen Ost. Aktive und Interessierte sind herzlich eingeladen. Genaueres gibt es künftig hier.

Fachtagung zur zweisprachigen Erziehung

Veröffentlicht unter Lausitz,REGIO-Nachrichten von ironman am 12.September 2008

Lausitz – ?užica: Eine Region – zwei Sprachen

„Jeder angestammte Brandenburger hat eine wendische Urgroßmutter“, sagte vor ein paar Jahren als Brandenburgischer Ministerpräsident Manfred Stolpe. Ähnliches gilt auch für den Teil der Lausitz, der in Sachsen liegt. Die sorbische oder wendische Sprache ist zwar heute in den meisten Gegenden fast ganz aus dem Alltag verschwunden, sie lebt aber noch. Und sie kann revitalisiert werden! Diese regionale Spezifik der Lausitz, dieser besondere kulturelle Reichtum ist nicht zum Aussterben verdammt! Kind mit sorbischem Gruß auf Zunge und Brust ...Eine komplexe Bemühung darum, das Sorbische als täglich benutzte Sprache am Leben zu erhalten, ist das WITAJ-Projekt. Nach erfolgreichen Vorbildern in der Bretagne und in anderen zweisprachigen Regionen der Welt bemühen sich die Sorben darum, in Kindergärten die sorbische Sprache auf spielerische Art und Weise auch Kindern zu vermitteln, in deren Familien diese schon lange nicht mehr Umgangssprache ist. Daher rührt auch der Name des Projekts: WITAJ bedeutet „willkommen“. Die Sprachvermittlung geschieht mit Hilfe der Immersionsmethode, d. h. mit einem vollständigen Eintauchen in die – zunächst – fremde Sprache.

Bilanz: Zehn Jahre „Willkommen!“ in der Welt der Zweisprachigkeit

Zehn Jahre ist es her, dass in der Lausitz erste Gruppen eingerichtet werden konnten, die mit Hilfe des WITAJ-Modells bedeutend effizienter zu koordinierter Zweisprachigkeit führen, als die althergebrachten Methoden. Mittlerweile gibt es in der Ober- und Niederlausitz – und ebenso in der gesamten mittleren Lausitz – viele Kindergärten bzw. einzelne Kindergartengruppen, die die Immersionsmethode anwenden. Das WITAJ-Sprachzentrum in Bautzen organisiert deshalb unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales eine Fachtagung unter dem Titel „Das WITAJ-Projekt in Kindertagesstätten im Freistaat Sachsen – Zwischenbilanz und Ausblick in die Zukunft“. Dabei geht es darum, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was schon erreicht wurde. Vor allem aber sollen Reserven aufgedeckt werden, derzeitige Hemm- und Hindernisse sollen beseitigt werden.

Mit den Augen einer Kindergärtnerin, einer Mutter, eines Kita-Trägers

Deshalb galt das Augenmerk bei der Auswahl der Referenten vor allem den Leuten aus der Praxis. Eine Mutter berichtet davon, wie sie das zweisprachige Aufwachsen ihres Kindes miterlebt. Eine Kindergärtnerin legt ihre Erfahrungen beim Umgang mit der Immersionsmethode dar. Zu Wort kommen auch Träger von Kindergärten, in denen das WITAJ-Projekt eingeführt wurde. Wissenschaftliche Erkenntnisse über den derzeitigen Stand des Spracherwerbs in der deutschen und sorbischen Sprache in den verschiedenen Einrichtungen vermitteln Mitarbeiterinnen des Sorbischen Instituts in Bautzen sowie des WITAJ-Sprachzentrums.

Wer ist eingeladen?

Die Einladung zur Fachtagung richtet sich an ein breit gefächertes Publikum: Erzieherinnen, Eltern und Träger aller Kindertagesstätten mit sorbischsprachigem Angebot, LehrerInnen der Grundschulen, an denen Kinder der WITAJ-Gruppen nach dem Konzept 2plus in sorbischer und deutscher Sprache alphabetisiert werden, Vertreter aus Politik und Verwaltung, angehende ErzieherInnen in Ausbildung und Studium usw. Wichtig ist dem Veranstalter, dieser (im Original noch längeren) Liste hinzuzufügen: „sowie alle Weiteren, die sich für die Zweitsprachvermittlung im Kindergarten interessieren.“

Organisatorische Informationen

1) Damit genügend Informations- und Dokumentationsmaterial sowie ausreichend Verpflegung bereithalten werden kann, wird um Anmeldung beim Veranstalter gebeten. Diese kann einfach per E-Mail erfolgen: moc.nebrosnull@neztuab-jatiw 2) Tagungsort: Saal des Gasthofs „Grüner Kranz“, Bautzener Str. 22, 02977 Hoyerswerda / Zeißig 3) Tagungssprache: Damit die einzelnen Beiträge allen Teilnehmern verständlich sind, gibt es bei denjenigen Referaten, die Sorbisch vorgetragen werden, eine Simultanübersetzung ins Deutsche. 4) Tagungsgebühr: inkl. Tagungsmappe und -dokumentation, Mittagessen, Getränke 10,00 € (Studenten 5,00 €) 5) Teilnahmebestätigung: Die Teilnehmer erhalten einen Nachweis der Teilnahme an der Veranstaltung, die als Weiterbildung angeboten wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des WITAJ-Sprachzentrums.

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